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Rheinland-Pfalz (17.01.2012) Studiengebühren einmal anders
Baden-Württemberg (15.01.2012) RCDS und Schüler Union BW: Informationsmöglichkeiten zur Studienfinanzierung an Schulen erweitern
Baden-Württemberg (08.12.2011) RCDS Baden-Württemberg kritisiert Abschaffung der Studiengebühren
Bayern e.V. (25.11.2011) RCDS gründet neue Gruppe an der Hochschule Kempten
Bayern e.V. (21.11.2011) CSU-Studenten kritisieren Bildungsstreik
Baden-Württemberg (17.11.2011) Bildungsstreik nur noch Selbstbespaßung linker Hobby-Aktivisten
Niedersachsen (11.10.2011) Beendet die ideologischen Grabenkämpfe!
Baden-Württemberg (29.09.2011) RCDS Baden-Württemberg befürchtet Chaos und Engpässe an den Hochschulen im Land zum Semesterstart
Niedersachsen (15.09.2011) Niedersächsische Studentenwerke für doppelten Abiturjahrgang gut gerüstet!
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RCDS trifft Politiknachwuchs aus Kasachstan
Großes Interesse an den verschiedenen Modellen der studentischen Selbstverwaltung

Berlin, 26. Januar 2012 - Im Rahmen ihres einwöchigen Informationsbesuchs in Deutschland trafen 14 Nachwuchspolitiker und junge Journalisten aus Kasachstan auch den Bundesvorstand des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Berlin.

Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs stand die Bereitschaft zu politischer Beteiligung der Jugend in beiden Ländern. Besonderes Interesse zeigten die Gäste aus Kasachstan am deutschen Modell der studentischen Selbstverwaltung mit dem Studentenparlament als höchstem Organ und der Möglichkeit der eigenverantwortlichen Verwendung von studentischen Geldern. Im Gegensatz dazu sei das kasachische Selbstverwaltungssystem weniger politisch ausgeprägt. Gelder für studentisches Engagement könnten nicht eigenständig erhoben werden, sondern seien abhängig von der Bewilligung der Hochschulleitung.

„Ebenso wie in Deutschland ist aber auch die kasachische Jugend überwiegend apolitisch eingestellt“, sagte der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau im Anschluss an das eineinhalb stündige Gespräch. „Bei ihrem Engagement für mehr politische Beteiligung der Jugend in ihrem Land wollen wir unsere kasachischen Gäste daher auch in Zukunft unterstützen.“

( 26.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Ferreau: „Ohne privates Geld funktioniert Hochschule nicht mehr!“
RCDS will Studenten an der Hochschulfinanzierung beteiligen

Berlin, 25. Januar 2012 - Zum heutigen Fachgespräch „Studiengebühren und ihre Auswirkungen auf die Studienbereitschaft“ im Bildungsausschuss des Bundestags erklärt der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Frederik Ferreau:

„Die Debatte um Studienbeiträge gleicht in Deutschland immer noch einem ideologischen Grabenkampf und muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Die entscheidende Frage lautet nicht, ob wir für Studienbeiträge sind oder nicht, sondern welche Studienbedingungen wir uns wünschen.

Wer aber bessere Betreuungsrelation oder bessere Studienberatung fordert, muss im nächsten Schritt auch sagen, wo das zusätzliche Geld herkommen soll. Der Ruf nach dem Staat ist angesichts von Rekordverschuldung und Schuldenbremsen ungerecht gegenüber allen Nichtakademikern: Kein anderer Ausbildungsgang wird derzeit in Deutschland so stark privilegiert wie das Studium. So wie der Handwerkermeister seine Meisterausbildung selbst bezahlt, sollte auch der Student sein Studium mitfinanzieren.
Und selbst wenn der Staat zusätzliche Mittel im Bildungsbereich locker machen könnte, müsste dieses Geld in frühkindliche Bildung und in Schulen investiert werden, um am Anfang der Bildungskette soziale Selektion zu vermeiden. An deren Ende aber, an den Hochschulen, brauchen wir mehr privates Geld. Hier hat Deutschland im internationalen Vergleich noch großen Nachholbedarf.

Das Fachgespräch hat deutlich gezeigt, dass Studienbeiträge ein gangbarer Weg sind, um mehr privates Geld an die Hochschulen zu lenken. Eine abschreckende Wirkung von den Beiträgen ist wissenschaftlich nicht nachweisbar. Das belegt die neueste Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Einer ihrer Autoren ist selbst ein bekennender Kritiker von Studienbeiträgen, was die Objektivität der Studie unterstreicht. Das wissen offenbar auch die Kritiker von Studienbeiträgen, die im Bildungsausschuss lieber mit Einzelbeispielen aus ihrer ‚Lebenserfahrung‘ auffielen, statt sich wissenschaftlich mit den Ergebnissen des WZB auseinander zu setzen. Die Debatte um eine angemessene Beteiligung der Studenten an den Hochschulen muss aber endlich ohne ideologische Scheuklappen geführt werden.“

( 25.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Ferreau: „Technische Probleme lösen statt politische Probleme erfinden!“
RCDS fordert von Hochschulen größere Anstrengungen bei Hochschulzulassung

Berlin, 19. Januar 2012 - Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) fordert die Hochschulen auf, ihre Software für Zulassungsverfahren zu erneuern und so die technische Kompatibilität mit der zentralen Zulassungs-Software „Dialogorientiertes Serviceverfahren“ (DoVS) der Stiftung für Hochschulzulassung herzustellen. Anlässlich des Fachgesprächs im Bildungsausschuss des Bundestages zu den Problemen beim Start des zentralen Zulassungsverfahrens erklärt der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau:

„Die Hochschulen sind nun am Ball. Sie müssen schnellstens ihre eigene Zulassungs-Software erneuern und mit dem DoVS kompatibel machen. Das Fachgespräch hat deutlich gemacht, dass die technischen Möglichkeiten hierfür vorhanden sind. Da ist es schon sehr verwunderlich, dass manche Hochschulen immer noch mit bis zu 30 Jahre alter Software hantieren. Aus diesem Grund müssen Investitionen der Hochschulen in die Erneuerung ihrer Software oberste Priorität haben.“

Gleichzeitig lehnt der RCDS Forderungen nach einem „Bundeshochschulzulassungsgesetz“ ab: „Dahinter stecken leicht durchschaubare parteipolitische Motive, dem Bund und Ministerin Schavan den ‚schwarzen Peter‘ für das Zulassungs-Chaos zuzuschieben. Dadurch kommt die zentrale Zulassungs-Software aber auch nicht zum Laufen. Die Probleme sind rein technischer Natur, die in die Verantwortung der Hochschulen fallen. Diese müssen gelöst werden anstatt immer wieder neue politische Probleme zu erfinden. Wir wollen keinen neuen Zentralismus bei der Studienplatzvergabe. Wir wollen, dass jede Hochschule selbst das Zulassungsverfahren nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten kann. Allerdings müssen die Hochschulen auch sicherstellen, dass freie Plätze über die zentrale Zulassungs-Software für jedermann sichtbar werden“, so Ferreau.

( 19.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Heddergott: „Religion gehört auch an die Universität“
RCDS begrüßt die Einweihung des Zentrums für Islamische Theologie in Tübingen

Berlin, 16. Januar 2012 - An der Universität Tübingen wurde heute das dortige Zentrum für Islamische Theologie eingeweiht. Neben Tübingen nahmen auch die Standorte Münster/Osnabrück und Frankfurt/Gießen bereits zum Wintersemester 2011/2012 die Arbeit auf. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Schavan sagte, die Einweihung sei auch ein Meilenstein für die Integration. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) begrüßt die offizielle Einweihung als einen wichtigen Schritt für die theologischen Studien in Deutschland.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende des RCDS, Andreas Heddergott, erklärt dazu: „Deutschland ist aus gutem Grund kein laizistisches Land. Das gesamte Gemeinwesen und die Demokratie funktionieren besser unter den Voraussetzungen, die die Religionen bereitstellen. Religion ist in Deutschland keine Privatsache. Sie gehört auch an die staatliche Universität! Mit der Einweihung dieses Zentrums kommt der Staat seiner Verantwortung nach, dies sicherzustellen. Wenn islamischer Religionsunterricht flächendeckend angeboten werden soll, dann muss der Staat auch die Ausbildung der Lehrer sicherstellen.“

„Das Studium der Islamischen Theologie ergänzt die bisherigen Angebote in der Theologie und ist ein Beitrag zur Weiterentwicklung des ganzen Fachbereiches. Die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung, das wissenschaftliche Studium sowie die damit einhergehende fundierte Ausbildung derjenigen, die sie vermitteln, sind sehr bedeutend. Deutschland kann sich keinen religiösen Fundamentalismus leisten. Nach den drei Zentren in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg muss auch das vierte Zentrum in Erlangen bald seine Arbeit aufnehmen und Studenten das Studium in Islamischer Theologie ermöglichen. Es ist auf wissenschaftlicher Ebene einiges aufzuholen.“, so Heddergott abschließend.

( 16.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Ferreau: „Die Uni ist keine demokratiefreie Zone!“
fzs-Stellungnahme belegt mangelndes Demokratieverständnis

Berlin, 12. Januar 2012 - Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) kritisiert die Stellungnahme des „freien zusammenschlusses von studentInnenschaften“ (fzs) zur RCDS-Veranstaltung mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann. Verschiedene linke Gruppierungen hatten mit Störungen und Blockaden versucht, den Vortrag des Ministers zu verhindern. Die Polizei löste daraufhin die Blockaden auf. Sowohl Polizisten als auch Studenten wurden bei der Auseinandersetzung verletzt. Der fzs kritisierte den Polizeieinsatz als „unverhältnismäßig“ und fügte hinzu, der Minister hätte akzeptieren müssen, dass er an der Uni Göttingen offensichtlich nicht erwünscht sei.

Dazu erklärt der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau: „Der fzs spielt sich damit als Richter darüber auf, welche Meinungen geäußert werden dürfen und welche nicht. Es ist unter Demokraten Konsens, dass Politiker einer vom Volk in die Regierung gewählten Partei auch an einer Uni reden dürfen. Die Uni ist schließlich keine demokratiefreie Zone! Demokraten hören sich zu und streiten sachlich um die beste Ansicht. Es ist Sache der Wähler, bei der Landtagswahl die Sicherheitspolitik der Union zu bewerten. Aber dem Minister das Recht zu verwehren, über seine Politik zu sprechen, zeugt von mangelndem Demokratieverständnis des fzs.

Dass es überhaupt zum Polizeieinsatz kommen musste, ist bedauerlich. Tatsächlich aber wurde zuerst von einer Minderheit der Versuch unternommen, die Veranstaltung zu verhindern. Die Polizei musste gegen massiven Widerstand das Recht auf Meinungsfreiheit durchsetzen. Warum wurde gleich wieder die Blockade als Mittel der Auseinandersetzung eingesetzt? Warum hat niemand der Kritiker die Diskussion mit dem Minister gesucht? Auf diese naheliegenden Fragen bleibt der fzs eine Antwort schuldig. So handelt kein Verband, der Vertreter aller Studenten sein möchte!“

( 12.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


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