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Pressemitteilungen
der Landesverbände
Niedersachsen (03.08.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt bildungspolitischen Kurs der Landesregierung
Niedersachsen (02.08.2010) Nationales Stipendienprogramm verkümmert zu lächerlichem Kompromiss
Bayern e.V. (28.07.2010) Schavan kürzt Stipendienprogramm dramatisch! RCDS kritisiert Rückzieher!
Bremen e.V. (24.07.2010) Komplettes Wahlprogramm des RCDS Bremen in rot-grüner AStA-Agenda untergebracht
Niedersachsen (15.07.2010) Zinsobergrenze für Studienbeitragsdarlehen senken!
Niedersachsen (09.07.2010) RCDS Niedersachsen fordert: Keine Blockade im Bundesrat gegen Bafög-Erhöhung
Nordrhein-Westfalen (09.07.2010) Unverständnis für Verzögerung der BAföG-Erhöhung
Niedersachsen (26.06.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt Planungssicherheit durch Zukunftsvertrag II
Niedersachsen (26.06.2010) Die Novelle des NHG stärkt die Durchlässigkeit des Bildungssystems
Nordrhein-Westfalen (25.06.2010) geplante Abschaffung der Studienbeiträge ohne Kompensation durch Landesmittel schadet Studenten und Hochschulen
Weitere Meldungen


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Verfehlte rot-grüne Bildungspolitik liegt jetzt schwarz auf weiß vor - auch unionsgeführte Regierungen haben noch Hausaufgaben zu erledigen
Zu den Ergebnissen der PISA-Studie erklärt der Bundesvorstand des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS):
Die Ergebnisse der PISA-Studie bestätigen die bereits seit der TIMSS-Studie bekannten großen Defizite unseres Bildungs-, und insbesondere des Schulsystems. Die Diagnose wird allerdings mit jedem internationalen Leistungsvergleich präziser und zuverlässiger. Die wichtigsten Erkenntnisse sind: Viele unserer Kinder sind nicht in der Lage, das vermittelte Wissen in der Praxis anzuwenden. Deshalb müssen die Unterrichtsinhalte geändert werden, weg von theoretischer, lebensferner Bildung, hin zu einer handlungs-und anwendungsorientierten Vermittlung von Wissen. Unter den 31 teilnehmenden Staaten wurde in Deutschland die größte Bandbreite an Kompetenzen festgestellt. Bei uns gibt es offensichtlich keine ausgeprägte Elite, wohl aber eine den anderen Ländern vergleichbar große Gruppe leistungsstarker Jugendlicher. Unser eigentliches Problem ist die mit fast 25 Prozent viel zu große Gruppe Leistungsschwacher. Diese Schüler kommen überwiegend aus sog. einfachen Verhältnissen, und/oder aus Familien, bei denen zumindest ein Elternteil nach Deutschland zugewandert ist. Bildungsdefizite sind deshalb zunächst das Ergebnis einer unzureichenden Förderung im Elternhaus. Den Schulen gelingt es häufig nicht, die sozialen Barrieren zu überwinden und Defizite auszugleichen. Zur Beseitigung dieser Defizite müssen deshalb folgende Maßnahmen im Vordergrund stehen: Sprachdefizite müssen früher-schon im Vorschulalter-erkannt werden.Möglichst schon im Kindergarten, spätestens in der Grundschule, müssen die Schwachen besser und zusätzlich gefördert werden. Es gibt einen Konsens darüber, dass Frauen Beruf und Familie nur dann vereinbaren können, wenn die Ganztagsbetreuung ihrer Kinder gesichert ist. Die Ganztagsbetreuung muss bei den Leistungsschwachen offensichtlich aus pädagogischen Gründen in Ganztagsschulen stattfinden. Aber auch die Leistungsstarken müssen gefördert werden. Deshalb findet die individuelle Förderung von leistungsschwachen und -starken Schülern mit den besten Ergebnissen in einem gegliederten Schulsystem statt, das aber auch durchlässig sein muss. Wer die bildungspolitische Landschaft der letzten Jahre beobachtet, stellt fest: Schon die TIMSS-Studie hat einen heilsamen Wettbewerb zwischen den Ländern um das (inzwischen zunehmend nachweisbar) bessere Konzept ausgelöst. Qualitätskontrolle und Leistungsvergleiche wie die PISA-Studie werden erzwingen, dass Landesregierungen ihre mangelhafte Bildungspolitik ändern.

( 19.12.2001 -  Lars Kasischke )


Zynismus nicht zu überbieten
Zur Abstimmung über den Einsatz deutscher Soldaten erklärt der Bundesvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Lars Kasischke
"Diese Szene ist an Zynismus nicht zu überbieten: Die Regierungsfraktionen brechen in Jubel aus, dabei haben sie gerade 3900 deutsche Soldaten in den Krieg geschickt. Der Jubel der SPD ist angesichts der Situation völlig unangemessen und grotesk. Die Soldaten sind der SPD und ihrem Vorsitzenden anscheinend völlig egal. Dem Bundeskanzler geht es erneut nur um seine eigenen Interessen. Anders ist nicht zu erklären, dass Schröder die Kanzlermehrheit in einer Sachfrage über die Gewissensfreiheit der Abgeordneten stellt. Wer die Parlamentarier so stark unter Druck setzt, hat die Mehrheit in den eigenen Reihen längst verloren. Der Bundeskanzler hat mit seinem Vorgehen das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland empfindlich beschädigt. Er entsendet 3900 Soldaten auf der Grundlage einer kläglich zusammengeschusterten Mehrheit in den gefährlichsten Einsatz seit Bestehen der Bundeswehr, statt sie mit der ja vorhandenen breiten Mehrheit auszustatten. Das ist der Anfang vom Ende des Rot-Grünen Experiments."

( 16.11.2001 -  Lars Kasischke )


Vereinigungen fordern Ende der Kandidatendebatte
Presseerklärung des RCDS-Bundesvorsitzenden und der Vorsitzenden der Vereinigungen der CDU Deutschlands
Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), Hermann-Josef Arentz, MdL, Evangelischer Arbeitskreis (EAK), Jochen Borchert, MdB, Frauen Union (FU), Prof. Dr. Maria Böhmer, MdB, Junge Union Deutschlands (JU), Hildegard Müller, Kommunalpolitische Vereinigung (KPV), Peter Götz, MdB, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), Peter Rauen, MdB, Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV), Helmut Sauer, MdB, Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Lars Kasischke, Senioren Union (SU), Dr. Bernhard Worms Die Vorsitzenden aller CDU Bundesvereinigungen stellen in einer gemeinsamen Erklärung folgendes fest: Die Fortführung der Diskussion um die Kanzlerkandidatur der Unionsparteien ist unverantwortlich und gefährdet die realistischen Chancen auf den Wahlsieg 2002. Seit der verlorenen Bundestagswahl 1998 haben die Unionsparteien wie keine andere politische Kraft in kurzer Zeit ihre inhaltlichen Positionen fortentwickelt und modernisiert. Diese inhaltliche Erneuerung wird von der CDU auf dem Dresdner Parteitag zum Abschluss gebracht. Erst der inhaltlichen Diskussion dürfen die notwendigen Personalentscheidungen folgen. Die Vorsitzenden der Vereinigungen sprechen sich daher für die Beibehaltung des von den Vorständen der beiden Parteien beschlossenen Zeitplanes aus. Dies bedeutet, dass die Vorsitzenden der beiden Parteien den zuständigen Vorständen Anfang des Jahres einen Vorschlag sowohl zur Kandidatur als auch zum Verfahren unterbreiten. Beides ist hinreichend diskutiert, soll eingehalten werden und ist zweckmäßig. Die Vorsitzenden der beiden Unionsparteien haben das volle Vertrauen der Vereinigungen zum geeigneten Zeitpunkt die notwendigen Vorschläge zu unterbreiten. Vor diesem Hintergrund fordern wir alle Beteiligten auf, parteischädigende Diskussionen zu diesem Thema endlich zu beenden. Gemeinsames Ziel der Union ist es, die rot-grüne Bundesregierung abzulösen. In unverantwortlicher Art und Weise verspielt die Regierung die Zukunft der Menschen in unserem Land. Als Beispiele hierfür führten die Vorsitzenden der Vereinigungen die steigende Arbeitslosenzahl von bis zu 4,2 Mio Anfang des nächsten Jahres, die zu erwartenden Einbrüche bei der Steuerschätzung und die Explosion der Kosten im Gesundheitswesen an. Die erst im Mai beschlossene Rentenreform bröckelt bereits im Herbst dieses Jahres und erweist sich als Makulatur. Die Regierung bricht ihre Wahlversprechen, versagt in ihrem Handeln und hat im Gegensatz zu den Unionsparteien keine Konzepte zur nachhaltigen Lösung vorzuweisen.

( 08.11.2001 -  Lars Kasischke )


Schäuble und Kohl beim RCDS
Festakt zur 50-Jahr-Feier in Berlin
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Deutschlands größter politischer Studentenverband, wird 50 Jahre alt. Beim Festakt im Schöneberger Rathaus am Samstag Vormittag wird nach den Grußworten des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Christian Wulff, MdL, sowie von Verbändervertretern, CDU-Präsidiumsmitglied und Ex-RCDS'ler Dr. Wolfgang Schäuble, MdB die Festrede halten. Das ganze Wochenende steht im Zeichen der Geburtstagsfeier des Studentenverbandes: Nach einem Festlichen Ball am Samstag Abend, geht es am Sonntag Morgen um die Geschichte des Verbandes. Ehemalige Bundesvorsitzende aus allen fünf Jahrzehnten - unter ihnen Friedbert Pflüger, MdB und Prof. Gerd Langguth - diskutieren über "ihre" Zeit im RCDS. Anschließend hat der Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl, MdB sein Kommen zugesagt.

( 07.11.2001 -  Lars Kasischke )


RCDS: "Skandal nach Wahl"
Rot-Grüne "Sparliste" riesiger Wahlbetrug
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat die heute in der Berliner B.Z. bekannt gewordene "Sparliste" des Berliner "Übergangssenats" aufs schärfste kritisiert. "Nach den schönsten Versprechungen vor der Wahl, wird uns jetzt die Quittung präsentiert", so Lars Kasischke, Bundesvorsitzender des größten deutschen Studentenverbandes. "Dabei waren die Zahlen längst bekannt. So etwas ist Wählertäuschung pur! " Geschockt ist der RCDS vor allem über die Ankündigung der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Adrienne Goehler, ausgerechnet beim BAföG 4,72 Millionen DM einzusparen. "Allein technisch kann ich mir das nicht vorstellen", so Kasischke weiter, "vielleicht sollte Goehler mal eine Erstsemestervorlesung in Jura besuchen." Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist - wie der Name schon sagt - ein Bundesgesetz. "Eigenwillige Kürzungen sind dementsprechend gar nicht zulässig! " Sollten sich diese Sparpläne bewahrheiten, wäre nicht nur ein zentrales Wahlversprechen gebrochen worden, sondern es würden auch alle angeblichen Bemühungen der Bundesministerin Bulmahn um eine bessere Ausgestaltung des BAföG konterkariert.

( 25.10.2001 -  Lars Kasischke )


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