Der AStA-Vorsitzende der TU Berlin Gottfried Ludewig am Tatort
Berlin, 14.12.2007 – Keinen Nikolausteller vor, sondern heftige Einschläge in der Tür – diesen unfassbaren „Vorweihnachtsgruß“ bekam der RCDS an der Technischen Universität Berlin. Die mutmaßlichen Täter: drei namentlich bekannte, dem linken Spektrum zuzurechnende Studenten. Sie versuchten, so ein Zeuge, der die Polizei verständigte, mit einer Axt die Tür zum AStA-Büro der TU zu zertrümmern, in dem momentan der RCDS das Sagen hat. Unter den mutmaßlichen Tätern: ein inzwischen zurückgetretenes studentisches Kuratoriumsmitglied der Universität! Nur das couragierte Eingreifen einiger zufällig vorbeikommender Studenten sorgte dafür, dass es bei einem relativ geringen Sachschaden blieb. Gegen die mutmaßlichen Täter wird ermittelt.
Der RCDS-Bundesvorsitzende Matthias Kutsch sagt dazu: „Die linke Gewalt gegen den RCDS an der TU Berlin ist symptomatisch für die Entwicklung an deutschen Hochschulen. Wir befürchten gerade für das kommende Jahr – Stichwort: 40 Jahre 1968 – ein weiteres Anschwellen der Gewalt. Schon jetzt werben linke Extremisten mit dem auf das Jubiläum bezogenen Slogan: ‚Die letzte Schlacht gewinnen wir.‘ Der Anschlag zeigt, dass solche Sätze nicht nur leere Phrasen sind.“
Vorort zeigt sich der AStA-Vorsitzende der TU Berlin Gottfried Ludewig von diesem Aggressionsausbruch erschüttert: „Auf rechtsstaatliche Prinzipien wird mit Gewalt reagiert. Dass ein Kuratoriumsmitglied der TU tatbeteiligt war, ist besonders schockierend. Hochschulpolitisches Handeln mit der Axt beantworten: Ist das der Weg der Linken in Deutschland?“
Für alle mutmaßlich Tatbeteiligten gilt bis zum Ende des Ermittlungsverfahrens die Unschuldsvermutung. Das mutmaßlich tatbeteiligte Kuratoriumsmitglied ist nach dem Vorfall Ende November von seinem Amt zurückgetreten.
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14.12.2007 -
RCDS
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