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Pressemitteilungen
der Landesverbände
Niedersachsen (03.08.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt bildungspolitischen Kurs der Landesregierung
Niedersachsen (02.08.2010) Nationales Stipendienprogramm verkümmert zu lächerlichem Kompromiss
Bayern e.V. (28.07.2010) Schavan kürzt Stipendienprogramm dramatisch! RCDS kritisiert Rückzieher!
Bremen e.V. (24.07.2010) Komplettes Wahlprogramm des RCDS Bremen in rot-grüner AStA-Agenda untergebracht
Niedersachsen (15.07.2010) Zinsobergrenze für Studienbeitragsdarlehen senken!
Niedersachsen (09.07.2010) RCDS Niedersachsen fordert: Keine Blockade im Bundesrat gegen Bafög-Erhöhung
Nordrhein-Westfalen (09.07.2010) Unverständnis für Verzögerung der BAföG-Erhöhung
Niedersachsen (26.06.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt Planungssicherheit durch Zukunftsvertrag II
Niedersachsen (26.06.2010) Die Novelle des NHG stärkt die Durchlässigkeit des Bildungssystems
Nordrhein-Westfalen (25.06.2010) geplante Abschaffung der Studienbeiträge ohne Kompensation durch Landesmittel schadet Studenten und Hochschulen
Weitere Meldungen


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Investitionen für Bildung müssen ins Konjunkturprogramm!
Forderung von Bundesministerin Schavan muss von der Bundesregierung übernommen werden
Berlin, 18. Dezember 2008 – Im Rahmen des nun angekündigten zweiten Konjunkturprogrammes der Bundesregierung muss der Vorstoß von Bundesbildungsministerin Schavan umgesetzt werden. Bis jetzt ist nicht zu erklären, warum sich die Bundesregierung nicht klar zur Priorität der Sanierung von Schulen und Hochschulen bekannt hat.
 
Dazu erklärt der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes, Gottfried Ludewig, in Berlin:
 
„Der Vorschlag von Frau Bundesministerin Schavan ist richtig und greift ein großes Problem an deutschen Schulen und Hochschulen auf. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Investitionen in ihr zweites Konjunkturprogramm aufzunehmen und sich klar hinter Frau Schavan zu stellen. Denn nur Investitionen in Bildung sind Konjunkturprogramme mit einer langfristig positiven Wirkung.
 
Vielerorts kann heute kein normaler Lehrbetrieb mehr stattfinden, da die Vorlesungssäle zu marode sind. Seit Jahrzehnten ist nichts mehr in die Bausubstanz investiert worden. Die angekündigten 500.000 Euro pro Hochschule und 100.000 Euro pro Schule wären hier ein erster guter und unbürokratischer Schritt. Zudem hat dieses Konjunkturprogramm nicht allein eine kurzfristige Wirkung, die auf Kosten der jüngeren Generation vorgenommen werden.
 
Vielmehr sind die Gelder für unsere Schulen und Hochschulen vorgezogene Investitionen, die kurzfristig die lokale Wirtschaft unterstützen und langfristig die Rahmenbedingungen unseres Bildungssystems deutlich verbessern. Die Bundesregierung ist nun in der Pflicht dies umzusetzen.“

( 18.12.2008 -  RCDS Bundesvorstand )


Mehr Erstsemester muss auch mehr Betreuung bedeuten!
RCDS begrüßt steigende Erstsemesterzahlen und fordert bessere Betreuungsrelation

Berlin, 02. Dezember 2008 – Der Anstieg der Erstsemesterzahlen an deutschen Hochschulen ist ein gutes Zeichen. Im Jahr 2008 haben mehr Abiturienten ein Studium aufgenommen als je zuvor. Mit 385.000 Studienanfängern stieg die Rate derjenigen, die in ihrem Jahrgang ein Studium beginnen, auf 39 Prozent. „Diese Entwicklung ist überaus erfreulich. Allerdings muss das bedeuten, dass Hochschulen darauf auch reagieren. Die Betreuungsrelation an deutschen Hochschulen ist schon jetzt katastrophal. Durch steigende Studentenzahlen sinkt die Quote nur noch weiter. Wir fordern daher höhere Investitionen in die Betreuung und das Lehrangebot. Nur somit werden aus mehr Erstsemestern auch mehr gut ausgebildete Akademiker“, sagte der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, Gottfried Ludewig, am Rande des CDU-Bundesparteitages in Stuttgart.

Die Gesamtzahl von Studenten an deutschen Hochschulen hat außerdem die Zwei-Millionen-Marke überschritten. „Die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen sich für ein Studium entscheiden, zeigt eindeutig, dass Studienbeiträge nicht abschrecken. Im Gegenteil, Abiturienten merken, dass sie durch ein gut finanziertes Studium besser für die Arbeitswelt aufgestellt sind“, erklärte Ludewig weiter.

Dennoch werden die ansteigenden Erstsemesterzahlen nicht von Dauer sein. Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Schülerjahrgänge in Zukunft kleiner sein werden. Der RCDS fordert daher eine weiterführende und nachhaltige Finanzierung der Hochschulen zu gewährleisten und nicht den Rückgang der Erstsemesterzahlen in den kommenden Jahren als Entschuldigung für die Streichung finanzieller Mitteln zu nehmen. „Ich appelliere an die Verantwortlichen langfristig zu denken. Die guten Zahlen im Jahr 2008 können nicht vor dem großen Problem hinweg täuschen, dass wir uns in den nächsten Jahren noch mehr anstrengen müssen, jungen Menschen ein Hochschulstudium zu ermöglichen. Die Universitäten und die Politik müssen flexibel sein und sich auf die zukünftig veränderten Begebenheiten einstellen“, sagte der Bundesvorsitzende abschließend.

( 02.12.2008 -  RCDS Bundesvorstand )


Pisa Ergebnisse sind großer Erfolg für den Osten
Sachsens Investitionen in Bildung zahlen sich aus
Berlin, 18. November 2008 – „Wir freuen uns mit Sachsen“, war die erste Reaktion des RCDS Bundesvorsitzenden, Gottfried Ludewig, nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie. „Es zeigt, dass sich Bildungsinvestitionen lohnen. Die Sachsen haben es geschafft, im Ländervergleich in allen drei Kategorien – Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen/Textverständnis – an aller erster Stelle zu landen. Das ist ein großer Erfolg und wir gratulieren den Verantwortlichen im Freistaat.“
Sachsen konnte Bayern in allen drei Kategorien auf den zweiten Platz verweisen. An dritter Stelle kam Thüringen mit Ausnahme von Mathematik, dort belegte Baden-Württemberg den dritten Platz.
„Das Erfolgsgeheimnis heißt: kleine Klassen. Die Gewinner des PISA-Vergleichs haben eine Lernatmosphäre geschaffen, in der Schüler besser gefördert werden können. Nicht nur an deutschen Schulen ist das ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Auch an deutschen Hochschulen muss sich in dem Bereich vieles verbessern“ sagte Ludewig im Hinblick auf die katastrophalen Betreuungsrelationen an deutschen Hochschulen.
 
Allerdings muss man die Ergebnisse der PISA-Studie auch kritisch betrachten. So hat es Bremen immer noch nicht auf einen akzeptablen Platz im Ländervergleich geschafft. In allen drei Kategorien belegte Bremen den letzten Platz. „Wir fordern die Senatorin Renate Jürgens-Pieper von der SPD auf, endlich etwas aus ihren Fehlern zu lernen. Bremer Schüler leiden unter einer schlechten Bildungspolitik und haben während ihres Studiums Nachteile gegenüber ihren Kommilitonen aus anderen Bundesländern. Wenn man sich das Ganze genau anschaut, dann erkennt man ganz klar: Dort, wo die CDU die Bildungsverantwortung inne hat, schneiden die Schüler besser ab. Das muss jedem, dem gute Bildung am Herzen liegt, bewusst sein.“
 
Auch besteht noch ein großer Zusammenhang zwischen der sozialen Schicht der Schüler und ihrer Chance, das Gymnasium zu besuchen. „Das ist weiterhin ein enormes Problem, das es zu lösen gilt“ so Ludewig abschließend.

( 18.11.2008 -  RCDS Bundesvorstand )


Linksradikale zerstören Ausstellung zur Judenverfolgung
RCDS verurteilt die sinnlose Zerstörung aufs Schärfste

Berlin, 13. November 2008 – Schülerinnen und Schüler haben gestern die Humboldt-Universität in Berlin gestürmt, um gegen Missstände im Bildungssystem aufmerksam zu machen. Dabei wurde Feuer gelegt, Fensterscheiben eingeworfen und eine Ausstellung zur Zwangsenteignung jüdischer Geschäftsleute während der NS-Zeit völlig zerstört. „Gerade an der Humboldt-Universität, von deren Studenten 1933 die Bücherverbrennung unterstützt wurde, ist es besonders erschreckend, dass eine solche Ausstellung zerstört wurde. Die gute Arbeit der Universität wurde durch Radikale zerstört. Deshalb müssen von den Verantwortlichen Konsequenzen gezogen werden. Das dieses Verhalten auch noch geduldet und als „notwendiges Mittel des Protestes“ legitimiert wird ist nicht hinzunehmen. Ich fordere auch den Berliner Senat auf, klar dagegen Stellung zu beziehen. Die Verwüstungen müssen scharfe Reaktionen seitens der Politik hervorrufen und nicht totgeschwiegen werden“ erklärte der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes, Gottfried Ludewig.

Die etwa tausend Demonstranten, welche die Hochschule stürmten, waren Teil einer größeren Kundgebung mit dem Titel „Bildungsblockaden einreißen!“, die vor dem Roten Rathaus in Berlin begann. Daran nahmen nicht nur Schülerinnen und Schüler teil, sondern auch linksautonome Gruppen, denen die Bildungsmisere nicht am Herzen zu liegen schien. Daher ist zu erklären, dass während den Protesten Bier und Wodka getrunken und gegen den Kapitalismus demonstriert wurde. „Die Motivation zu einem Protest gegen miserabel ausgestattete Schulen und Hochschulen kann ich verstehen und teile sie. Die kriminellen Auswüchse und die Zerstörungswut sind allerdings auf das Schärfste zu verurteilen“, sagte Ludewig am Mittwochmorgen in Berlin. Offensichtlich wurden die Schülerinnen und Schüler von einem gewaltbereiten Mob unterlaufen. Die Folge war ein beschämender Ausgang einer im Grunde sinnvollen Aktion. „Sie schaden sich selbst. Ich fordere die Schülerinnen und Schüler auf, sich von diesen Kriminellen abzugrenzen“, so Ludewig weiter.

Auch der Vorsitzende des RCDS an der Humboldt-Universität, Christoph Diehn, verurteilte die Taten: „Die mutwilligen Zerstörungen und die kriminellen Auswüchse an unserer Universität werfen ein schlechtes Licht auf die gesamte Demonstration. Die Studenten an unserer Hochschule finden es schlimm, was da passiert ist und ich hoffe, die Berliner Behörden leiten die entsprechenden strafrechtlichen Schritte gegen die Verantwortlichen ein“.

( 13.11.2008 -  RCDS Bundesvorstand )


Fortschritte ohne „Siebenmeilenstiefel“
Bildungsgipfel weist grundsätzlich in die richtige Richtung
 
Berlin/Dresden, 23. Oktober 2008. – Die Ergebnisse des Bundesbildungsgipfels, der gestern in Dresden stattgefunden hat, nehmen einige zentrale Forderungen des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) mit auf. Die Erhöhung der Bildungsausgaben, Maßnahmen gegen die zu hohen Abbrecherquoten und die Steigerung der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der schulischen und akademischen Ausbildung sind wichtige Fortschritte auf dem Weg zur Bildungsrepublik.
Hierzu erklären der RCDS-Bundesvorsitzende Gottfried Ludewig und der sächsische RCDS-Landesvorsitzende Eric Ehrlich: „Die Teilnehmer des Bildungsgipfels haben die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Einige unserer zentralen Forderungen sind zum politischen Programm geworden. Die Bildungslandschaft in Deutschland wird sich mittelfristig stark verändern und positiv entwickeln. Insofern begrüßen wir die gestern gewonnenen Ergebnisse und beglückwünschen die Bundesregierung zu dieser Gipfel-Initiative.“
 
Allerdings hätten die Ergebnisse nach Auffassung des größten und ältesten deutschen politischen Studentenverbandes deutlich konkreter ausfallen müssen. Die Ergebnisse des Bundesbildungsgipfels sind nur recht abstrakt formuliert und damit fehlt es an einem idealerweise hohen Grad an Verbindlichkeit.
Dennoch fällt die Bilanz des Bundesbildungsgipfels aus Sicht des größten Studentenverbandes tendenziell positiv aus. Dazu der RCDS-Bundesvorsitzende: „Da Bildung nach dem Grundgesetz eigentlich Länderaufgabe ist, war mit einer gewissen Reserviertheit auf Länderseite zu rechnen. Insoweit kann man die gestern getroffenen Vereinbarungen sicher als Erfolg bezeichnen. Wichtig ist aber, dass Bildung endlich als gemeinsame nationale Aufgabe begriffen wird und das ständige Kompetenzgezerre unterbleibt.“
Kompetenzstreitigkeiten und halbherzige Kompromisse führen nicht weiter. Klare Ergebnisse und Bildung auf „Gipfelniveau“, forderten deshalb die Teilnehmer einer RCDS-Kundgebung gestern unmittelbar vor dem Tagungsort des Bildungsgipfels in Dresden. Dort wurden dann nach rund zweistündigen Beratungen die programmatisch geprägten Ergebnisse verabschiedet.
„Allein mit einem einzigen Programm ist noch niemandem geholfen. Wir fordern deshalb die Regierungen in Bund und den Ländern auf, nun auch unverzüglich und konsequent für die konkrete Umsetzung einzutreten“, so Ludewig und Ehrlich abschließend.

( 23.10.2008 -  RCDS Bundesvorstand )


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