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Niedersachsen (02.08.2010) Nationales Stipendienprogramm verkümmert zu lächerlichem Kompromiss
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Niedersachsen (15.07.2010) Zinsobergrenze für Studienbeitragsdarlehen senken!
Niedersachsen (09.07.2010) RCDS Niedersachsen fordert: Keine Blockade im Bundesrat gegen Bafög-Erhöhung
Nordrhein-Westfalen (09.07.2010) Unverständnis für Verzögerung der BAföG-Erhöhung
Niedersachsen (26.06.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt Planungssicherheit durch Zukunftsvertrag II
Niedersachsen (26.06.2010) Die Novelle des NHG stärkt die Durchlässigkeit des Bildungssystems
Nordrhein-Westfalen (25.06.2010) geplante Abschaffung der Studienbeiträge ohne Kompensation durch Landesmittel schadet Studenten und Hochschulen
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Zehn-Prozent-Ziel muss erreicht werden
Ludewig warnt Bundesländer vor Rechentricks

Berlin, 16. Dezember 2009 – "Wenn der Bildungsgipfel keine vorweihnachtliche Schönfärberei, sondern ein echter Gipfel sein soll, dann müssen dort Maßnahmen beschlossen werden, die den Hochschul- und Bildungsstandort Deutschland international deutlich an die Spitze katapultieren. Diesem Ziel müssen sich alle, gerade auch alle Bundesländer verpflichtend fühlen", so der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Gottfried Ludewig.

 

Nach etwa mehr als einem Jahr findet unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel der zweite Bildungsgipfel statt, dieses Mal in Berlin. Wieder sind auch die Ministerpräsidenten mit von der Partie. Der Gipfel zeigt: Bildung ist ein Kernelement schwarz-gelber Regierungspolitik.

 

"Als Ergebnis des Bildungsgipfels sind vor allem zwei Dinge entscheidend: Erstens erwarten wir konkrete Zusagen hinsichtlich einer Steigerung der Ausgaben von Bund und allen Bundesländern für Bildung und Forschung und zweitens die Ermöglichung eines freien und transparenten Wettbewerbs unter den Hochschulen, also weniger staatliche Regulierung und damit mehr Freiheit für Forschung und Lehre“, so Gottfried Ludewig weiter.

 

Beide Zielsetzungen ergänzen sich gegenseitig. Hochschulen mit großzügiger finanzieller Unterstützung aus dem Landeshaushalt haben deutlich bessere Chancen aus einem offenen Wettbewerb als Sieger hervorzugehen. Wo hingegen an der falschen Stelle geknausert und gespart wird, dort wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit Verlierer geben. Deshalb warnt der RCDS-Chef auch vor kreativem Umgang mit Zahlen: "Sollten einzelne Bundesländer das Zehn-Prozent-Ziel durch Rechentricks statt durch deutlich mehr Geld für Bildung erreichen, so verspielen diese Bundesländer ihre Zukunftschancen."

( 16.12.2009 -  RCDS Bundesvorstand )


Die Zeit der Laien ist vorbei
Artikel des RCDS-Bundesvorsitzenden Gottfried Ludewig über den Bildungsstreik in The European

Die Studenten streiken und alle zeigen Verständnis: Rektoren, Politiker, Parteien und Verbände. Wir brauchen aber kein Verständnis, sondern ein Ziel: Was sollen unsere Hochschulen leisten? Und vor allem: wie können sie es leisten? Die Hochschule von morgen braucht nicht einfach mehr Geld, sondern moderne Managementstrukturen. Denn nur ein gut organisiertes System kann auch sozial sein.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://www.theeuropean.de/gottfried-ludewig/bildungsreform

( 24.11.2009 -  RCDS Bundesvorstand )


Kein Verständnis für Möchtegern-68er
Rezepte von vorgestern bewältigen nicht die Herausforderungen von morgen

Berlin, 16. November 2009 – „Die Abschaffung des NC, des Bologna-Prozesses und gleich auch der Excellenzinitiative - das sind also die Zukunftsvisionen des Bildungsstreiks. Während das ganze Land versucht aus der Wirtschaftskrise zu kommen, Tausende von Arbeitnehmer in Kurzarbeit sind und Angst vor der Arbeitslosigkeit haben, besetzen einige wenige Studenten die Hörsäle ohne auch nur einen konkreten Verbesserungsansatz zu haben. Einfach dagegen sein, kann man sich nur leisten, wenn man Eltern hat, die dieses „Engagement“ auch bezahlen können“, so der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Gottfried Ludewig zu den aktuellen Hörsaalbesetzungen.

 

An 50 Hochschulen besetzen im Schnitt 50 Studenten die Hörsäle. Das sind 2.500 Studenten, die meinen die anderen ca. zwei Millionen Studierende in Deutschland bevormunden und ihnen das Recht auf die Vorlesung und das Recht auf Bildung vorzuenthalten zu können.

 

Dabei hat die Bundesregierung umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Bildungssystem beschlossen. Keine Regierung vor ihr hat so entschlossen gehandelt und den Schwerpunkt der Politik auf die Verbesserung des Bildungssystems gelegt. Allein 12 Milliarden Euro wurden im Koalitionsvertrag beschlossen und zudem wurde das 10 %-BIP-Ziel nochmals bestätigt.

 

„Jetzt zu streiken, ist purer Aktionismus. Selbst der zu recht gescholtene Bologna-Prozess wird nicht von der Bundesregierung umgesetzt, sondern an den autonomen Hochschulen vor Ort. Dort passieren die Fehler. Anstatt also nur laut zu schreien, sollten die Möchtegern-68er lieber sich ihrer Privilegien als Studenten bewusst werden, an den Hochschulen vor Ort konstruktiv mitarbeiten und am Ende konkrete Verbesserungen durchsetzen.“, so Ludewig abschließend.

 

Interview Gottfried Ludewig zum Bildungsstreik auf Süddeutsche.de am 18.11.2009

 

Radiointerview Gottfried Ludewig zum Bildungsstreik am 17.11.2009 in Deutschlandfunk [mp3-Datei]

( 16.11.2009 -  RCDS Bundesvorstand )


Wir streiken hier - und wissen nicht wofür
Bildungsstreik kämpft für eine gescheiterte Bildungspolitik von vorgestern

Berlin, 13. November 2009 - "Wir streiken hier - und wissen nicht wofür" - so in etwa lässt sich zusammenfassen, was derzeit an vielen Hochschulen abläuft. "Was bisher an Forderungen artikuliert wird, hat zu wenig Substanz. Einfach nur mehr Geld fordern oder für die Abschaffung von Bachelor- und Master Krawall machen - das ist für angehende Akademiker doch ein bisschen wenig", kritisiert Gottfried Ludewig, Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) die Streikenden.

 

Abgesehen davon scheinen die Protestierer sich ohnehin nicht mit den aktuellen Inhalten beschäftigt zu haben. Denn viele der nun in den Streiks und Demonstrationen erhobenen Forderungen werden durch die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und FDP obsolet. Noch nie gab es eine so weitgehende Steigerung der Mittel für Bildung und Forschung wie jetzt - die durchschnittliche jährliche Steigerung liegt in der nun begonnenen Legislaturperiode bei über drei Milliarden Euro pro Jahr.

 

"Es ist offensichtlich, dass hier schlechte Wahlverlierer am Werke sind, die über kein eigenes Gegenmodell verfügen. Was ist denn ihre Zielsetzung? Wieder zurück zum alten Hochschulsystem, welches extrem hohe Abbrecherquoten verursacht und soziale Durchlässigkeit verhindert hat?" so Ludewig, der auch Mitglied im Bundesvorstand der CDU ist weiter. "Hier werden lautstark und betriebsblind Behauptungen aufgestellt, die schlicht von vorgestern sind. Man sollte jetzt lieber die Zeit nutzen und Vorschläge für eine sinnvolle Verwendung der versprochenen Ressourcen machen. Und sich zudem für eine gute Umsetzung des Bologna-Prozesses an den Hochschulen vor Ort einsetzen anstatt weltfremde Forderungen nach Berlin zu schicken. Denn an den Hochschulen vor Ort werden die Entscheidungen getroffen und hier ist in der Tat oft Nachholbedarf beim Bologna-Prozess."

 

Der Bundesvorsitzende ruft die Studenten außerdem zu einem fairen Umgang miteinander auf. "Niemand hat das Recht einem Kommilitonen den Zugang zu Bildungseinrichtungen oder akademischen Veranstaltungen zu verwehren. Wenn Hörsäle besetzt und Vorlesungen gesprengt werden, verkommt jede Bildungsdemo zur absurden Karikatur. Jeder soll seine Zukunft in die Hand nehmen und für eine gute Bildung kämpfen - aber nicht sinnlos streiken", so Gottfried Ludewig abschließend.

009

( 13.11.2009 -  RCDS Bundesvorstand )


Sozialisten sind Feinde der Freiheit

Berlin, 9. November 2009 - „Der Fall der Mauer ist mehr als ein Realakt der Freiheit. Er steht auch symbolisch für Einsturz des Völkerkerkers des Sozialismus. Millionen Menschen im Osten Deutschlands sowie den Ländern Ost- und Mitteleuropas haben nach jahrzehntelanger Unterdrückung die Freiheit gewählt und diese auch errungen“, erklärt zum 20. Jahrestag des Mauerfalls der stellvertretende Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Steffen Liebendörfer.

Am Ende waren es der Mut und die Tatkraft der Menschen in der DDR, die für die Freiheit auf die Straße gegangen sind und damit ihr Leben riskiert, aber letzten Endes das SED-Regime zum Einsturz gebracht haben. Hinzu kam das kluge und verantwortungsvolle Handeln der großen Staatsmänner Helmut Kohl, George H. W. Bush und Michail Gorbatschow, welche diesen Höhepunkt der deutschen Geschichte erlebbar gemacht haben. „Insbesondere wir als junge Generation, die in einem ungeteilten Land aufwachsen durfte, können diese Leistung nicht hoch genug schätzen“, so Liebendörfer. „Darum erfüllt uns am heutigen Tage tiefe Demut und Dankbarkeit.“

Ob Kommunismus oder Sozialismus – einem auf Freiheit basierenden, marktwirtschaftlichen System gegenüber sind diese Zwangssysteme klar unterlegen. „Das ist historische Evidenz“, sagt dazu Steffen Liebendörfer. „Wer einen gesunden Menschenverstand hat, kann sich dieser zwingenden Einsicht einfach nicht verschließen.“

Trotzdem wird, nicht selten auch aus studentischen Kreisen, immer wieder eine sozialistische Wirtschaftsordnung gefordert. Beim RCDS löst dieses Verhalten nur Unverständnis aus. Denn: Sozialismus und Freiheit schließen sich gegenseitig aus. „Lasst uns lieber dankbar dafür sein, dass wir mit dem Grundgesetz eine so freiheitliche Verfassung haben“, empfiehlt der stellvertretende Bundesvorsitzende des unionsnahen Studentenverbandes den Kommilitonen. „Wer Sozialismus will und gegen die soziale Marktwirtschaft kämpft ist einfach nur ein Spinner. Das muss mal so deutlich gesagt werden.“

( 09.11.2009 -  RCDS Bundesvorstand )


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